Der gleiche Mutterkonzern, viele Gemeinsamkeiten, aber doch grundverschiedene Netzwerke

Facebook vs. Instagram: Die Unterschiede für Marketinginteressierte

Der wichtigste Unterschied der beiden Netzwerke hat auch die höchste Auswirkung auf Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten.

Möchte man Links in seine Beiträge einbinden, die auf externe Inhalte weiterleiten, ist man bei Instagram auf die Unternehmensinfos, die „Bio“ angewiesen, oder hat ein verifiziertes Unternehmensprofil und kann in der Storyfunktion der Plattform Links einbinden, die auf Onlineshops oder Webseiten leiten, mit denen ein weiterer Zweck verfolgt wird.

Bei Facebook ist eine Verlinkung in normalen Feedposts grundsätzlich möglich, wird allerdings vom Algorithmus in der organischen Reichweite abgestraft und mit einem niedrigeren Ranking quittiert, da das Netzwerk auf bezahlte Newsfeedbeiträge setzt und sein Geschäftsmodell dahingehend angepasst hat.

Stories

Die Storyfunktion des Unternehmens Instagram wird inzwischen häufiger frequentiert, als die eigentlichen Beiträge im Profil der User. Instagram kopierte diese Funktion nahezu identisch von Snapchat und erfreute sich im Anschluss am Niedergang des Konkurrenten bei dieser Zielgruppe. Ähnlich geschah dies postwendend, als Tik-Tok die Reel-Funktion einführte und Instagram die Gelegenheit nutzte, sein mediales Funktionsportfolio zu erweitern und wieder imitierend und nicht vorreitend auftrat.

Facebook User können inzwischen die Storyfunktionen für sich gesondert nutzen. Die Zeit hat jedoch gezeigt, dass dies nur netzwerkübergreifend wirklich aktiv genutzt wird und Stories bei Instagram eingestellt und bei Facebook geteilt werden.

Reaktionen auf Beiträge

Facebook bietet im Vergleich zu Instagram eine Vielzahl mehr Reaktions- und Interaktionsvarianten an, die, angefangen von den unterschiedlichen grafischen Darstellungen (Daumen hoch, wütender Smiley, trauriger Smiley, etc. bei Facebook vs. Herzchen-Like bei Instagram) über die „Reshare-“, oder „Repost-“ Funktionen von Beiträgen, hin zur detailreicheren Kommentarfunktion zeigt, worauf es bei Instagram mehr ankommt: Visuelle Inhalte und weniger textliche Interaktion seiner User!

Werbeanzeigen

Möchte man als Unternehmen über Facebook und Instagram inzwischen vertrieblich tätig werden, ist man darauf angewiesen Reichweite auch bezahlt zu generieren.

Da Facebook und Instagram beide zu Mark Zuckerbergs Tech-Imperium unter dem Mutterkonzern Facebook gehören, können Anzeigen zentral aus dem Facebook Werbekonto heraus für beide Plattformen geschalten werden. Neuerdings hat Instagram die Möglichkeit freigegeben, Werbeanzeigen über die „Insights Promotions“ in der App selbst zu schalten, die im Nachhinein auch im Werbeanzeigenmanager erscheinen und dann spezifischer bearbeitet werden können.

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Julian Kühn

Julian Kühn

MVK GmbH Unternehmensberatungsgesellschaft in Düsseldorf betreut mit Datenschutzauditoren und externen Datenschutzbeauftragten deutschlandweit Datenschutzmandate. Als Experten für Digitalisierung von Geschäftsprozessen beraten und begleiten wir KMU bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und sind autorisierte Fördermittelberater für das Förderprogramm go-digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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